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Was macht eigentlich …?
Für zwei Jahre war Markus Zschiesche Trainer beim SVB. Im Mai erklärte er gemeinsam mit Co-Trainer Ronny Ermel, dass ein weiteres Engagement in Babelsberg nicht beabsichtigt ist. Er wurde mit Altglienicke, dem Halleschen FC und der Charlottenburger Bundesliga-Reserve in Verbindung gebracht. Nun unterschrieb er ein Arbeitspapier beim bayrischen RL-Vertreter Würzburger Kickers. Die Kickers waren als Meister der RL Bayern in der Promotion zur Dritten Liga knapp an Hannover 96 II gescheitert. In der kommenden Spielzeit 2024/25 hat der bayrische RL-Champion den den Freifahrtschein in die Dritte Liga.
Der letztjährige dritte Keeper des SVB Linus Löffler (ohne RL Einsatz) hat sich dem Oberligisten Ludwigsfelder FC angeschlossen. Der ehemalige Nulldrei-Goalie Justin Borchardt (4 x RLNO) wechselt von der TSG Neustrelitz zu Anker Wismar (OL Nordost Nord).
Der frühere Abwehr-Chef des SVB Franko Uzelac wechselt vom Drittliga-Aufsteiger Alemannia Aachen zum Drittliga-Absteiger MSV Duisburg.
Traditionell gehört Jena zu den angenehmen Zielorten auf der Fußball-Auswärtskarte der SVB-Fans. So verwunderte es wenig, dass bereits am Sonnabend ganze Heerscharen Nulldreier durch die abendliche Stadt des Lichts wandelten und das Janaer Nachtleben erkundeten.
Mit einem couragierten Auftritt spielte sich unsere Elf am Freitagabend vor erneut guter Kulisse im Karli ins Herz der Zuschauer. Nach einem Auftakt nach Maß für Babelsberg wiesen die Gäste aus Köpenick ihre Qualität nach, hatten aber gegen einen starken Babelsberger Auftritt am Ende etwas mehr Glück als Verstand und einen zugegebenermaßen starken Keeper auf ihrer Seite.
Man könnte fast schon über eine Serie sprechen: Babelsberg gewann gegen Halberstadt das zweite Spiel in Folge. Zum dritten Mal blieb unsere Equipe unbesiegt. Wenn auch die beiden Treffer von Maxi Zimmer etwas glücklich zustande kamen, zeigte unsere Mannschaft erneut Willen und Stabilität im Kampf um den Klassenerhalt. Auf die einfachen Dinge des Fußballs wird es auch am kommenden Freitag ankommen, wenn Union Berlin im Karli zu Gast sein wird.
Man kann sich freuen, man kann sich ärgern. Man kann aber auch feststellen, die U23 lebt. Nach einem Spiel mit vielen Wendungen musste die Reserve letztlich mit einem Punkt zufrieden sein. Die 3:2 Führung gab unsere U23 gegen den nächsten Pokalgegner der ersten Mannschaft leider noch aus der Hand.
Große Freude, aber auch Erleichterung herrschte im schönsten Stadion dieser Welt am vergangenen Freitagabend. Unsere Equipe kehrte endlich in die Erfolgsspur zurück und bezwang den BAK unter Flutlicht im heimischen Karli mit 2:1.
Bereits Ende der 90er Jahre war bei Nulldrei-Spielen ein Transparent mit der Aufschrift: „ Kegeln, Reiten, Haareföne – keiner will mehr Einwurf sehen!“, zu sehen.