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100 Jahre Karli: Termine zum doppelten Jubiläum
Gleich zweifach feiert unser Stadion in diesem Jahr Geburtstag. Am 25. April 1926 wurde der städtische Sportplatz an der Priesterstraße im damaligen Nowawes feierlich eingeweiht.
50 Jahre später am 10. Juli 1976 wurde das an gleicher Stelle neu errichtete Karl-Liebknecht-Stadion mit einem Spiel zwischen Motor Babelsberg und der DDR Olympia-Auswahl in großem Rahmen eröffnet.

Anlässlich des Doppel-Jubiläums wird es im Frühjahr 2026 in Kooperation zwischen dem SV Babelsberg 03, dem SV Concordia Nowawes und der Geschichtswerkstatt Rotes Nowawes einige Veranstaltungen geben.
Alle Termine sind kostenfrei. Um Spenden für die Unkosten wird gebeten.
- Sonnabend, 25.04.26, 14 Uhr: Eröffnung Freiluft-Ausstellung zur Geschichte des Karl-Liebknecht-Stadions
Zum 100-jährigen Jubiläum des Sportplatzes an der Priesterstraße (heutige Karl-Liebknecht-Straße) am 25.04.1926 wird die Freiluft-Ausstellung zur Geschichte des Sportareals in der Karl-Liebknecht-Straße eröffnet. Die Eröffnung der Freiluft-Ausstellung findet im Rahmen des Frühlingsfestes von SV Concordia Nowawes 06 und der La Datscha statt.
- Mittwoch, 29.04.26, 17 Uhr, Haupteingang Karl-Liebknecht-Stadion: Einweihung historische Tafel am Karl-Liebknecht-Stadion
Zum Heimspiel des SV Babelsberg 03 gegen den Halleschen FC am Mittwoch, den 29.04., wird um 17 Uhr, also zwei Stunden vor Spielbeginn, die historische Geschichtstafel am Stadion eingeweiht. Mittels einer Spendensammlung konnte die seit Jahren gestohlene Tafel im Eingangsbereich finanziert und neu angefertigt werden.
- Sonnabend, 09.05.26, 14 Uhr, Nordkurve Karl-Liebknecht-Stadion: Stadionführung im Karl-Liebknecht-Stadion
Im Rahmen des von Babelsberger Fans organisierten Stadionfestes „Der Ball ist Bunt“ wird es eine Stadionführung zur Geschichte des Sportareals geben. Die Führung beleuchtet die 100-jährige Geschichte und Wandlung vom Sportplatz zum heutigen Stadion.
- Donnerstag, 21.05.26, 19 Uhr, Kerwien-Zimmer im Kulturhaus Babelsberg: Arbeitersport und Fußball in Nowawes/Babelsberg
In einem Vortrag widmen wir uns der Geschichte des Arbeitersports und der Entwicklung des Fußballs in Nowawes/Babelsberg. Dabei blicken wir auf das Leben und die Kultur der Arbeiterbewegung und sowie auf die verschiedenen Vereine bis hin zum organisierten Fußballsport. Organisiert durch die Geschichtswerkstatt Rotes Nowawes e.V. im Rahmen des Jubiläums des Karl-Liebknecht-Stadions
- Sonntag, 07.06.26, 11 Uhr, Treff am Kulturhaus Babelsberg: Radtour zu den Stätten des Arbeitersports
Am Kulturhaus Babelsberg treffen wir uns zu einer geführten Radtour zu den Sportstätten und Versammlungslokalen des Arbeitersports in Nowawes/Babelsberg. In der Radtour blicken wir auf die Geschichte des Arbeitersports und Fußballs zurück und fahren zu längst vergessenen Orten.
- Freitag, 19.06.2026: Stadionführung und Bildervortrag im Karl-Liebknecht-Stadion
Durch eine historische Stadionführung zur Geschichte des Karl-Liebknecht-Stadions und einem anschließendem Bilder-Vortrag im Stadion zur Stadiongeschichte lernen wir die Geschichte des 100-jährigen Sportareals von seinen Anfängen bis zur heutigen Zeit kennen.
Stadionführung am Freitag, 19.06.26, 17 Uhr, Treff am Haupteingang Karl-Liebknecht-Stadion
Bildervortrag am Freitag, den 19.06.26, 19 Uhr, VIP-Raum Karl-Liebknecht-Stadion
- Sonnabend, 11.07.2026, Karl-Liebknecht-Stadion: Großer Festakt zum Jubiläum mit SVB Saisoneröffnung 2026/27
Der SV Babelsberg 03 führt einen großen Festakt zum Stadionjubiläum durch. Es gibt ein Freundschaftsspiel gegen einen hochkarätigen Gegner und die Saisoneröffnung.
Bereits Ende der 90er Jahre war bei Nulldrei-Spielen ein Transparent mit der Aufschrift: „ Kegeln, Reiten, Haareföne – keiner will mehr Einwurf sehen!“, zu sehen.
Nach der blutleeren Vorstellung gegen Auerbach zum Auftakt 2014 im Karli zeigten die Nulldreier gegen Zwickau eine engagiertere Partie. Nach den Begegnungen gegen Lok Leipzig zum Saisonauftakt, dem 3:0 Erfolg in Auerbach und dem 2:0 Auswärtsdreier in Rathenow war es erst die vierte Begegnung der laufenden Spielzeit, bei der hinten die Null stand. Marvin Gladrow musste zwar einige brenzlige Situationen entschärfen, doch letztlich waren die Zwickauer nahezu ähnlich harmlos wie unsere Elf.
Nach fast drei Monaten war endlich die Zeit des Wartens vorbei. Alles sah nach einem herrlichen Fußballnachmittag aus. Bereits frühzeitig trafen sich die Ultras bei strahlender Sonne und Frühlingstemperaturen am Rathaus und auch der ein oder andere Spieler schlenderte gemütlich die Karli entlang in Richtung Stadion. Um es vorweg zu nehmen, es wurde ein herrlicher Fußballnachmittag für die mitgereisten Auerbach-Fans und den ein oder anderen Ich-freu-immer-wenn-Babelsberg-verliert-Anhänger wie Prof. Quatschnie oder Tribünenblick.
Das ABSEITS gedenkt Heinz „Schupo“ Tietz, der im Alter von 94 Jahren am 7.Februar 2014 in einem Lehniner Hospiz verstarb. Schupo zählte zu den herausragenden Persönlichkeiten der Babelsberger Fußballgeschichte, prägte lange Zeit als Kapitän das Gesicht der Oberligamannschaft und war nach seiner aktiven Laufbahn noch viele Jahre als Trainer aktiv. Nachfolgend ein Artikel, den wir in den 90er Jahren nach einem Treffen mit ihm im ABSEITS veröffentlichten.
Angesichts der katastrophalen Leistungsbilanz des Kochs aus Dortmund belegen Verlautbarungen wie „Ich bin der Verleumdungen müde“ in der MAZ vom 03.02.2014 eine höchst fragwürdige Selbstwahrnehmung. Das ehemalige Charlottenburger Präsidiumsmitglied bestätigte mit seiner von Selbstmitleid und Schuldzuweisungen strotzenden Anklage die während seiner Amtszeit zwischen August 2011 und März 2013 gesammelten Eindrücke.
Am ersten Winterwochenende des Jahres 2014 eröffnete Nulldrei die Testspielserie vor dem Rückrundenstart. Zu Gast auf dem Kunstrasenplatz im Karl-Liebknecht-Stadion waren am Sonnabend Heinersdorf (15:1 für den SVB) und am Sonntag Empor Berlin (1:0 für Babelsberg). Auf dem seifigen Kunstrasenplatz glichen beide Spiele über weite Strecken eher einer Trainingseinheit im Eiskunstlauf. Dennoch gelangen in beiden Partien bei bescheidenem Publikumsinteresse gute Offensivaktionen. Leider verletzte sich Dominic Feber im Spiel gegen Empor aus Pankow bei einer mutigen Parade durch ein gestrecktes Bein des Gegners am Kopf und musste ins Krankenhaus. Die Abseits-Redaktion wünscht gute Besserung.