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Neuer Weltrekord: 36 Rote Karten
Beim Spiel zwischen CA Claypole und Victoriano Arenas in der fünften agentinischen Liga wurde der bisherige Weltrekord der Roten Karten aus dem Jahr 1993 in Paraguay eingestellt. Nach einer relativen harmlosen Gelb-Roten Karte schaukelten sich die Emotionen recht schnell hoch. Ersatzspieler, Betreuer und Fans mischen sich ein. Der Schiedsrichter verliert die Kontrolle. Spielabbruch, 36 Rote Karten vermerkt er anschließend in seinem Spielbericht.
Erstmals gastierte Nulldrei am vergangenen Freitagabend unter Flutlicht im Albert-Kuntz-Sportpark zu Nordhausen. Der dort heimische FSV Wacker hat seit dem vergangenen Sommer eine Flutlichtanlage.
Wider alle herbeischwadronierten Rückrunden-Traumata bezwang der SVB am vergangenen Freitag die Gäste vom FSV Luckenwalde eindrucksvoll mit 6:1. Nach dem Halbzeit 1:0 durch einen Freistoß von Bilal Cubukcu schraubten Andis Shala, Matthias Steinborn (2), Leon Hellwig und Lauritz Schulze-Buschhoff das Ergebnis in kaum erinnerliche Höhen. Am kommenden Freitag gastiert der SVB in Nordhausen und könnte mit einem weiteren Dreier die Top 5 der Regionalliga noch stärker unter Druck setzen.
Die Regionalliga-Mannschaft des SVB beendete am Sonntag die Hinrunde mit einem respektablen siebten Platz. Zu Hause ist unsere Equipe ungeschlagen. Insgesamt musste lediglich eine Niederlage beim BAK quittiert werden. Die Spitzenteams aus Nordhausen, Jena, Zwickau und vom BFC konnten im Karli nicht gewinnen. Der Rückstand auf den Ersten der Tabelle, Wacker Nordhausen, beträgt zwar zehn Punkte. Doch dies ist kein Grund die Flinte ins Korn zu werfen. In der Rückrunde besteht ohne Zweifel die Möglichkeit, diesen Rückstand zu verkürzen. Die Fähigkeiten dazu hat unsere Mannschaft allemal. Wir wollen deshalb, dass der Verein die erste Mannschaft ins Trainingslager schickt, um bestmögliche Voraussetzungen für eine optimale sportliche Leistung in der Rückserie zu schaffen.
Dem erwartet schweren Gang stellte sich unsere Regionalliga-Equipe im Achtelfinale des Brandenburg-Pokals. Beim Spitzenreiter der Verbandsliga aus Brieselang spielte Nulldrei geduldig, verpasste es aber eine der zahlreichen Chancen frühzeitig zu nutzen. So blieb es Severin Mihm vorbehalten, in der Verlängerung das entscheidende Tor zu erzielen. Im Viertelfinale warten Energie Cottbus, die Regionalliga-Wettbewerber Luckenwalde und Rathenow sowie die Oberligisten aus Strausberg, Fürstenwalde. Außerdem haben sich Ludwigsfelde und Hohenleipisch für die Runde der besten acht qualifiziert.